Vizeeuropameisterin 2023 und 2024
In Novi Sad fanden die Europameisterschaften der U17 und U20 Ringer und Ringerinnen statt. Swiss Wrestling selektionierte auch zwei Ringer des RC Oberriet-Grabs für diesen Grossanlass: Tinio Ritter bis 55 kg in der Kategorie U17 und Annatina Lippuner bis 62 kg der Juniorinnen U20.
Mit Kilian Motzer als Schiedsrichter und Sofia Bodnar als Frauentrainerin war der RCOG gleich zu viert an den Europameisterschaften vertreten.
Mit einer guten Leistung durfte Tinio Ritter vor einer Woche aufwarten. Gegen den Moldawen Vdovii, den er noch vor kurzem ohne Chance verlor, musste er sich äusserst knapp beugen. Mit einer 4:6-Punkteniederlage war aber ein Weiterkommen nicht mehr möglich, da der Moldawe gegen den Russen (neutraler Athlet) verlor. Ritter beendet seine erste grosse Meisterschaft auf dem 13. Rang.
In dieser Woche ging die amtierende Vizeeuropameisterin Annatina Lippuner an den Start. Im vergangenen Jahr noch bis 59 kg, stieg sie bewusst in die olympische Klasse bis 62 kg hoch. Die Qualifikationskämpfe und den Halbfinal vom Donnerstag gewann sie souverän. Mit drei (!) Schultersiegen gegen eine Polin, eine Ungarin und eine Norwegerin sicherte sie sich den Finaleinzug gegen die Favoritin Iryna Bondar UKR.

Ausgerechnet am Finaltag (Freitag) litt Lippuner wegen des nicht gerade rühmlichen Essens im Hotel an Durchfall, was ihre Chancen auf einen Sieg schmälerte. Trotzdem stieg die Grabserin selbstbewusst in den Kampf und drückte ihm zu Beginn den Stempel auf, sodass die Ukrainerin eine Passitivität erhielt. Ein erfolgreicher gegenerischer Angriff brachte Bondar aber bald 4 Punkte. Ab diesem Stand spürte man die schwindende Kraft bei Lippuner, sie verlor den Kampf klar nach Punkten. Mit einem zweiten Vizeeuropameisterschaftstitel in Folge darf Annatina Lippuner stolz auf ihre Leistung sein.
Am Dienstag geht es schon wieder weiter: drei Wochen Trainingslager in Japan, dort wo die besten Ringerinnen des Planeten hausen.
Wahl zum Schweizer Dorf des Jahres 2024
Seit ein paar Jahren gibt es den Wettbewerb «Schweizer Dorf des Jahres». Sechs verschiedene Dörfer stehen aktuell 2024 zur Auswahl. Es sind dies: Werdenberg, Giornico, Bursins, Stein am Rhein, Silvaplana und Murten-Forat.
Geben Sie bis 22. Juli 2024 unserem Bijou, dem Städtli Werdenberbeg, Ihre Stimme:

Abstimmungsergebnisse vom 9. Juni 2024
Ein Vergleich der Abstimmungsergebnisse von Grabs mit dem Kanton und dem Bund.
Prämien-Entlastungs-Initiative | Ja | Nein |
Bund | 44,5 % | 55,5 % |
Kanton | 33,83 % | 66,17 % |
Grabs | 35,19 % | 64,81 % |
Kostenbremse-Initiative | Ja | Nein |
Bund | 37,2 % | 62,8 % |
Kanton | 34,40 % | 65,60 % |
Grabs | 32,99 % | 67,01 % |
Freiheits-Initiative | Ja | Nein |
Bund | 26,3 % | 73,7 % |
Kanton | 28,24 % | 71,76 % |
Grabs | 28,02 % | 71,98 % |
Stromversorgungsgesetz | Ja | Nein |
Bund | 68,7 % | 31,3 % |
Kanton | 65,95 % | 34,05 % |
Grabs | 63,72 % | 36,28 % |
Erneutes Podest für Annatina Lippuner
Das Schweizer Ringer-Juniorenkader kämpfte über das Wochenende in Bukarest ROM um die EM-Startplätze.
Die Grabserin Annatina Lippuner musste sich in der Vorrunde einmal geschlagen geben. Über die Hoffnungsrunde konnte sie sich für das kleine Finale um Platz drei und fünf bereitmachen. Diese Begegnung gegen einen Ukrainerin entschied sie 10:0 zu ihren Gunsten und darf nach ihrem Turniersieg in Tallinn und einer Bronze in Budapest erneut aufs Treppchen steigen.
Betreut wurden die Schweizer Athleten unter anderem von Sofiia Bodnar vom RCOG.